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Auf Försters Wegen
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Blick auf den Wannsee mit Segelboot
Beschreibung

Startpunkt ist der Schiffsanleger Pfaueninsel in Richtung Südwesten. Hinter dem Wirtshaus zur Pfaueninsel geht es hinauf in Richtung Blockhaus Nikolskoe. Es geht auf die Stolper Berge zu, nach rechts erblickt man die Havel und nach einigen Minuten sieht man schon die Kirche Sankt Peter und Paul.  

König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, ließ nach seinem Besuch bei seiner Tochter, Prinzessin Charlotte in Sankt Petersburg, auf den Stolper Bergen ein russisches Blockhaus errichten. Es erhielt den Namen Nikolskoe. 

Die Prinzessin, nunmehr Zarin, vermisste an diesem Ort das Geläut von Glocken. Dies war der Anlass, eine Kirche im russischen Stil zu bauen. Das Glockenspiel der 28 Glocken ist täglich zu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 18 Uhr zu hören. Seit dem 1. Advent 1985 ertönt zu voller Stunde immer eine andere Melodie. 

Die Wanderung führt weiter über eine kleine Anhöhe und wir überqueren den Nikolskoer Weg. Hier geht es direkt neben dem Forsthaus Nikolskoe entlang des Zaunes in den Wald.   

Am Ende entdeckt man auf der rechten Seite einen kleinen Friedhof. Hier lohnt ein Besuch um die alten Inschriften auf einigen der Grabsteine zu entziffern. Man findet hier Gräber interessanter Persönlichkeiten: einer Schlossjungfer, eines königlichen Hofgärtners oder ein verwittertes Steinkreuz von Herrn und Frau Maitey.    

Herr Harry Maitey, ein Hawaiianer, heuerte auf der "Meteor" an, einem Schiff, welches für den preußischen Staat an den Sandwichinseln unterwegs war, um Gewürze zu holen. Herr Maitey entschied sich mit in die "neue Welt" zu segeln. Deutschen Boden betrat er das erste Mal in Sweenemünde.  

Der König war begeistert und gab ihm Arbeit als Fährgehilfe und Maschinist auf der Pfaueninsel.  

Nach dem Rundgang über den Friedhof geht es nach rechts hinein in den Wald. Über die Anhöhe geht es querfeldein bis man auf der anderen Seite wieder einen Waldweg erreicht. Auf diesem Weg namens "Moorlaker Gestell" geht es weiter nach links bis zur nächsten Kreuzung.  

Hier geht es weiter nach rechts, hoch auf die Stolper Berge. Kurz vor dem "Alten Königsweg" ist der höchste Punkt mit 97 Metern erreicht. 

Den Alten Königsweg geht es dann wieder hinunter um anschließend den Schäferberg zu erklimmen. Hier sieht man auf dem höchsten Punkt des Weges den Sendeturm auf dem Schäferberg in den Himmel ragen. Wir wenden uns nach links in Richtung Sendeturm und stehen nach wenigen Minuten an der Umzäunung des Turmes. 

Dieser Turm, im Juli 1964 in Betrieb genommen war bis 1990 eine der Verbindungen zwischen Westberlin und der Bundesrepublik. Heute dient der 212 Meter hohe Turm als Sendemast für digitales Fernsehen.

Wir umrunden den Turm und verlassen am Zufahrtstor das Areal. Nachdem wir die Zufahrtsstraße überquert haben wandern wir auf der anderen Seite auf dem unbefestigten Weg in Richtung Nordosten.   

Wir laufen also in Verlängerung des Zaunes weiter, wo sich der Weg nach wenigen Metern mit einem anderen Weg verbindet und dann ganz leicht nach links abbiegt.

Zurück geht es nun wieder hinab bis zum Moorlaker Gestell, hier biegen wir nach rechts ab. 

Wir laufen entlang des Gestellweges bis wir auf die zweite eindeutige Wegkreuzung treffen um uns nach links zu wenden. Über eine Anhöhe gelangen wir auf die Pfaueninselchaussee.

Wir überqueren die Chaussee und gehen weiter in Richtung Norden, bis der Weg oberhalb der Havel endet.

Hier biegen wir ein letztes Mal nach links ab und laufen entlang der Böschung.

Der Weg führt langsam hinab zum Uferweg an der Havel. Auf der anderen Seite sieht man nun schon die Pfaueninsel und hört die Pfauenrufe von der anderen Seite herüberschallen. 

Auf den letzten Metern kann man sich überlegen, ob man noch einen Abstecher hinüber auf die Pfaueninsel machen möchte.  

 

Start/ Ziel 

Haltestelle Pfaueninsel Bus 218 

Länge  7 km

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Kommentar von Czerwinski |

Da würde ich ja gerne mal mitmachen.

Antwort von Peter Gursch

Mücken inklusive .. Zunge raus

Kommentar von Annemarie |

Die Tour letztens war sehr schön. Ich würde sie aufjedenfall nochmal machen und empfehle sie Naturfreunden weiter.

Bitte rechnen Sie 7 plus 2.